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Ringelröteln

Ringelröteln sind eine Virusinfektion vornehmlich des Kleinkindes und -Kindesalters. Für Kinder und Erwachsene ist die Infektion relativ harmlos und wird manchmal sogar nicht einmal bemerkt.

In der Schwangerschaft kann eine Ringelrötelninfektion des Ungeborenen zu einer Anämie führen, so dass bei unzureichender Diagnostik ein schleichend einsetzender Sauerstoffmangel des Ungeborenen nicht bemerkt wird und schließlich im IUFT (intrauterinem Fruchttod enden kann).

Es ist daher notwendig bei Erkrankungskontakt oder Verdacht das Blut der Mutter auf Antikörper gegen Ringelröteln zu untersuchen und ggf. das Ungeborene über mehrere Wochen zu überwachen um eine Infektion oder Anämie beim Ungeborenen zu erfassen oder auszuschließen.

Im Falle einer schweren vorgeburtlichen kindlichen Anämie rettet eine frühzeitige intrauterine Bluttransfusion über die Nabelschnur dem Kind das Leben.

Ihr Nutzen

Die Erkennung einer Infektion dient der sicheren Überwachung des ungeborenen Kindes, um eine Mangelversorgung frühzeitig ermitteln und eine Therapie rechtzeitg durchführen zu können.